|
Dir kann ich alles klagen, was mir das Herze bricht, Du tröstest und hilfst tragen und machst die Nacht zum Licht. Das Seufzen und das Kranken, die Schwachheit und die Pein, Du hüllst sie ohne Schranken in dein Erbarmen ein. Wenn Erdenstützen weichen, wenn eigne Kraft zerfällt, sei‘s stündlich mir ein Zeichen, dass Gnade nur mich hält. So will ich gehn und wandern, solange Du‘s bestimmst; ich warte keines andern, damit Du heim mich nimmst.
H.v.R.

|